Presseinformationen
Jugendwahl U18
Bundestags- und Landtagswahlen:
U18 ist seit mehr als 15 Jahren die größte politische Bildungsinitiative Deutschlands.
Zeitungen wollen Jugendliche zur Bundestagswahl 2013 an die Urnen bringen
Im Rahmen des jule-Frühjahrsworkshop 2012 ist der Startschuss für eine Kooperation zwischen der jule : Initiative junge Leser und dem Deutschen Kinderhilfswerk gefallen. Ziel der Zusammenarbeit bei der Kinder- und Jugendwahl U18 im Vorfeld der Bundestagswahl im September 2013 ist es, Kinder und Jugendliche stärker für Politik zu begeistern und die Beteiligung bei der U18-Wahl deutlich zu erhöhen.
Im Vorfeld der Bundestagswahl 2013 werden Tageszeitungen nicht nur durch ihre besonders auf Schüler ausgelegte Berichterstattung, sondern insbesondere durch vielfältige Projekte mit Schulen sowie anderen Einrichtungen und Initiativen politische Bildungsarbeit leisten. Geplant sind u. a. die Veröffentlichung der Wahlprogramme in schülergerechter Sprache, Podiumsdiskussionen mit Politikern sowie Wettbewerbe. Neun Tage vor der eigentlichen Bundestagswahl können Kinder und Jugendliche dann ihre Stimme in eigens eingerichteten Wahllokalen oder per Briefwahl abgeben. Der Wahlausgang selbst kann inklusive Hochrechnungen im Rahmen einer Wahlsendung im Internet verfolgt werden. Darüber hinaus berichten teilnehmende Zeitungen über den Ausgang der Wahl vor Ort und bundesweit.
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Kooperation
Donald Duck bereichert Kinderseiten von Zeitungen
Die jule : Initiative junge Leser hat mit dem Egmont Ehapa Verlag, dem Marktführer im Segment der Kinder- und Comicmagazine, in Abstimmung mit The Walt Disney Company eine exklusive Rahmenvereinbarung für Zeitungsverlage getroffen. Diese beinhaltet die Bereitstellung von jährlich mehreren hundert Comicstrips mit Donald Duck und seinen Freunden.
Die unterhaltsamen Geschichten aus Entenhausen können täglich oder wöchentlich von den Mitgliedsverlagen der jule : Initiative junge Leser genutzt werden.
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Wissenszuwachs für Auszubildende
Zeitungsprojekte erzeugen Mehrwert für Unternehmen
Von Kerstin Goldbeck
Qualifizierte Auszubildende sind der Traum eines jeden Unternehmens. Immer häufiger beklagen sich jedoch Betriebe, dass Basisqualifikationen fehlen. Über Zeitungsprojekte können Unternehmen das Allgemeinwissen ihrer Azubis steigern. Bereits seit den siebziger Jahren engagieren sich Zeitungen in der Leseförderung, zunächst mit Projekten in Schulen, seit einigen Jahren auch im Kindergarten. Jetzt nehmen die Zeitungsmacher verstärkt Azubis als Zielgruppe in den Blick, wie die Mitgliederumfrage von jule: Initiative junge Leser zeigt. Mehr als zwanzig von 65 Verlagen haben bereits eigene Projekte, fünfzehn neue sollen im laufenden Jahr an den Start gehen; jüngste Beispiele sind „KLASSE!-Azubis„ bei der MAIN-POST, „ZUKUNFT BILDEN„ bei der NEUEN OSNABRÜCKER ZEITUNG oder auch „WISSEN STÄRKEN„ beim Darmstädter Echo.
Bei einem Azubi-Projekt erhält jeder Auszubildende sein persönliches Zeitungsabo – entweder nach Hause oder in den Betrieb. Die Kosten für das Abonnement übernehmen die Unternehmen. Während der Projektlaufzeit – in der Regel ein Ausbildungsjahr – beantworten die Azubis fortlaufend Quizfragen zu aktuellen Zeitungsinhalten, was zum einen die regelmäßige Lektüre sicherstellen soll. Zum anderen kann hier erfasst werden, wie viele Azubis aktiv an dem Projekt teilnehmen und darüber hinaus wie hoch die Quote derjenigen ist, die die Fragen richtig beantworten. Theoretisch kann damit jeder Betrieb den Wissenszuwachs seiner Auszubildenden Schritt für Schritt mit verfolgen. Zusätzlich können die Teilnehmer an Veranstaltungen teilnehmen, wie beispielsweise an speziellen Workshops für Azubis und Ausbilder. Generell machen sowohl Auszubildende aus dem kaufmännischen Bereich wie auch in handwerklichen Betrieben bei den Projekten mit. Vielfach arbeiten Verlage mit regionalen Partnern wie Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern zusammen.
Leseförderung für Auszubildende lohnt sich. Die Universität Koblenz-Landau hat nachgewiesen, dass Azubis durch die Projekte ihr Allgemeinwissen erheblich steigern und das ist noch nicht alles: Insbesondere Hauptschüler vermehren merklich ihren Wortschatz, ebenso steigern Azubis mathematische wie auch beispielsweise geografische Kenntnisse – Ergebnisse, die bei den teilnehmenden Unternehmen gut ankommen. Erhoben wurden die Erkenntnisse im Rahmen des Azubi-Projekts „ZeiLe – Zeitung lesen macht Azubis fit„, das seit 2009 gemeinsam von der Verlagsgruppe Rhein Main, der RHEINPFALZ, der RHEIN-ZEITUNG, dem Trierischen Volksfreund und der Saarbrücker Zeitung organisiert wird. Rund 1.000 Auszubildende nehmen jährlich in Rheinland-Pfalz und im Saarland an dem Projekt teil, welches durch das Rheinlandpfälzische Bildungsministerium sowie durch das Saarländische Wirtschaftsministerium finanziell gefördert und darüber hinaus vom Verband der Zeitungsverleger in Rheinland-Pfalz und im Saarland unterstützt wird.
Der Sprecher der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Rhein Main, Hans Georg Schnücker, betont: „Sowohl bei Gymnasiasten als auch bei Realschul-Absolventen stellen wir in Deutschland seit Jahren einen Rückgang des Bildungs-Niveaus und der Lese-Kompetenz fest. Dies besorgt nicht nur die Ausbildungsbetriebe, sondern hat dem zur Folge auch langfristig negative Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Deutschland. Es muss daher unser Ziel sein, diese sehr erfolgreichen Azubi-Projekte auf die ganze Bundesrepublik auszudehnen. Hier sind auch die einzelnen Bundesländer gefordert, die Verlage dabei zu unterstützen.„ Nicht jeder Verlag lässt sein Projekt so aufwändig wissenschaftlich begleiten, wie es bei „ZeiLe„ der Fall ist. Allerdings ist der Wissenszuwachs auch mit weniger Aufwand nachweisbar, so dass man sich teilweise auf die Auswertung der fortlaufenden Quizze beschränkt.
Neben dem Wissenszuwachs ihrer Auszubildenden profitieren die Unternehmen noch auf andere Weise: Das Zeitungsabo bietet einen Mehrwert, mit dem sie im Wettbewerb um Azubis gegenüber anderen Betrieben punkten können. Im Rahmen des Projekts werden Unternehmen zudem über Imageanzeigen und ähnliches in der Zeitung präsentiert.
Auf Verlagsseite variiert der Organisationsaufwand je nach Umfang und Zielsetzung, sprich: je umfassender das Projekt, desto stärker müssen die einzelnen Verlagsbereiche mit einbezogen werden. Meist ist der Vertrieb (häufig: Lesermarketing) bei der Umsetzung federführend. Die Redaktion berichtet beispielsweise über Begleitveranstaltungen, ist in manchen Häusern jedoch auch in die Ansprache der Unternehmen eingebunden oder organisiert Workshops, was an anderer Stelle vom Marketing aus geschieht.
Dass Zeitungen ausgerechnet jetzt auf den Azubitrend aufspringen, erstaunt, denn die Projektidee ist nicht neu. Bereits 2003 wurde bei der Rheinischen Post für Auszubildende News to Use entwickelt, das sogar 2008 vom Weltverband der Zeitungen ausgezeichnet wurde. Offenbar haben die Studienergebnisse aus Koblenz-Landau, die sich wie ein Lauffeuer – pdf-Charts und E-Mail sei Dank – in der Branche verbreiteten, hier als Katalysator gedient.
jule : Initiative junge Leser ist Netzwerk und Wissensdatenbank zum Thema Kinder- und Jugendengagement der Zeitungen und wird für Mitgliedsverlage des BDZV e.V. sowie befreundete Verlage im deutschsprachigen Ausland tätig. Die GmbH wurde 2010 gegründet. jule-Mitgliedsverlage verfügen über die Hälfte der Auflage der lokalen und regionalen Tageszeitungen in Deutschland. Dr. Kerstin Goldbeck beschäftigt sich als selbstständige Beraterin im Zeitungsmarkt mit dem Thema „junge Leser„ und ist unter anderem für jule: Initiative junge Leser tätig.
Oktober 2011
Kontakt: Thorsten Merkle, Leiter Wissensdatenbank, Telefon 05139 / 984450, E-Mail merkle@junge-leser.org. Dr. Kerstin Goldbeck, Telefon 0176 / 64951205, E-Mail goldbeck@junge-leser.org.
Inhalte für junge Leser
jule schließt Kooperationen mit Anbietern verschiedener Kinderzeitungen
Qualitativ hochwertige Inhalte für junge Leser sind für Zeitungsverlage entscheidend beim Kampf gegen sinkende Reichweiten in der jungen Zielgruppe. Die vor einem Jahr gegründete jule : Initiative junge Leser hat für ihre 64 Mitgliedsverlage zahlreiche Kooperationen geschlossen, in deren Rahmen die Zeitungsverlage deutlich preisreduziert oder kostenlos hochwertige Inhalte für junge Leser erhalten können.
Die medienfabrik Gütersloh produziert in Kooperation mit dem Verband Deutscher Lokalzeitungen eine monatlich produzierte Kinder-Zeitung. jule-Mitglieder erhalten bei Veröffentlichung der Kinder-Zeitung einen Preisvorteil. Unabhängig von der Veröffentlichung der Kinder-Zeitung haben alle jule-Mitglieder kostenlos Zugriff auf ausgewählte Inhalte der bisher erschienenen Ausgaben.
Die Kleine Kinderzeitung aus Graz bietet jule-Mitgliedern ebenfalls eine Kooperation mit ihrer erfolgreichen Kleinen Kinderzeitung, die im Januar 2011 gestartet ist und bereits mehr als 12.000 zahlende Abonnenten hat.
Das jule-Mitglied Mindener Tageblatt bietet anderen Verlagen seine komplette Kinderzeitung oder einzelne Seiten an.
Seit April besteht eine Kooperation mit WAS IST WAS für jule-Mitglieder. Sie haben kostenlos Zugriff auf Texte und Grafiken aller 130 WAS IST WAS-Sachbücher, aus denen Serien, Panoramaseiten, Erklärstücke oder tagesaktuelle Beiträge entstehen.
Weitere Kooperationen für jule-Mitglieder sind geplant, das jule-Team will sich dabei auch um den Bereich Comic-Strips kümmern.
jule : Initiative junge Leser ist Netzwerk und Wissensdatenbank zum Thema Kinder- und Jugendengagement der Zeitungen und wird für Mitgliedsverlage des BDZV e.V. sowie befreundete Verlage im deutschsprachigen Ausland tätig. Die GmbH wurde 2010 gegründet. jule-Mitgliedsverlage verfügen über die Hälfte der Auflage der lokalen und regionalen Tageszeitungen in Deutschland.
Oktober 2011
Kontakt: Thorsten Merkle, Leiter Wissensdatenbank, Telefon 05139 / 984450, E-Mail merkle@junge-leser.org.
Junge Leser begeistern: jule-Herbstworkshop 2011
Rund 90 Experten aus Zeitungsverlagen tauschen sich über neue Trends im Jugendmarketing der Tageszeitungen aus.
Unter dem Motto „Traut Euch! Junge Leser begeistern“ tauschten sich beim Herbstworkshop der jule : Initiative junge Leser GmbH am 29. und 30. September 2011 in Hannover rund 90 Teilnehmer aus den Mitgliedsverlagen der Initiative, Kooperationspartner sowie Gäste über neue Trends im Jugendmarketing der Zeitungsverlage aus. Thematisch deckten die Referate alle Zielgruppen und Kanäle im Bereich junge Leser ab: vom Kindergarten bis zu jungen Erwachsenen, von Printprodukten für Kinder über Apps bis zu Social Media.
Wie ein zielgruppengerechtes und optimales Angebot für Tablets aussehen könnte, erläuterte Professor Stefan Heijnk von der Fachhochschule Hannover in seinem Vortrag „Tablet-Apps für junge Leser“. Ausgangspunkt für seine Empfehlungen waren die Ergebnisse seiner aktuellen Eye Tracking-Studie zur Nutzung von Nachrichten-Apps durch junge Leser (19-29 Jahre). Dabei testeten die Probanden die Apps der Zeitungshäuser Hamburger Abendblatt, Frankfurter Rundschau und Hannoversche Allgemeine Zeitung sowie die Tagesschau-App. „Multimedia ist gar nicht so klar Alleinstellungsmerkmal für Tablet-PCs wie unterstellt“, lautete eine von Heijnks Erkenntnissen.
Welche Bedeutung Social Media mittlerweile bei den jüngeren Zielgruppen einnimmt und wie junge Leser in sozialen Netzwerken abgeholt werden, erläuterte Uli Weissbrod von Weissbrod Media. Sein Fazit: „Social Media kann der Anfang sein für eine positive Markenpräsenz bei der jungen Zielgruppe.“
Den Zugang zu den jungen Lesern hat die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) bereits über Facebook mit mehr als 9.000 Fans geschafft. „Unser typischer Facebook-Nutzer ist 14 Jahre alt, spielt Fußball und gibt uns ab und zu mal einen Tipp, was in der Region los ist“, so Dr. Anne Overesch, stellvertretende Leiterin e-Content der NOZ. Sie beschrieb in ihrem Vortrag, wie Facebook-Fans in einem steten Dialog mit der NOZ auch auf andere Kanäle wie die Homepage der NOZ, Twitter, das Jugendmagazin oder die gedruckte Tageszeitung geleitet werden.
Eine Erfolgsgeschichte aus Österreich präsentierte Walter Hauser, Leiter Lesermarkt und Mitglied der Geschäftsleitung der Kleinen Zeitung aus Graz. Die seit Januar 2011 wöchentlich erscheinende „Kleine Kinderzeitung“ für Kinder von 6 bis 12 Jahren hat bereits 12.000 Abonnenten und soll weiter wachsen. Hauser stellte das Konzept und die Arbeitsweise der Kleinen Kinderzeitung vor, die stark auf Leseförderung setzt und in einem ständigen Austausch Kinder, Eltern, Pädagogen und Experten in die Entwicklung der Zeitung einbindet. Das Resultat: „Die Kinder sind um 6 Uhr am Briefkasten und holen ihre Kinderzeitung,“ so Hauser.
Weitere zentrale Themen wie Sponsoring für Leseförderprojekte, Abogewinnung und Onlineinhalte für Kinder wurden auf dem jule-Herbstworkshop durch Impulsvorträge von Björn Pazen, Trierischer Volksfreund („Sponsorengewinnung für Leseförderprojekte“) und Thomas Bertz, TBM Marketing („Abogewinnung im Bereich junge Zielgruppen“) eingeleitet und anschließend in mehreren Arbeitsgruppen vertieft. Wie erfolgreich schon Kindergartenkinder an die Zeitung herangeführt werden können, zeigten Erol Kamisli (Lippische Landes-Zeitung) und Anke Pidun (media consultig team) in ihrem Beitrag „Zeitungstreff im Kindergarten“. Markus Hofmann präsentierte die 2005 gegründete und mehrfach ausgezeichnete Plattform www.fudder.de der Badischen Zeitung für junge Erwachsene, die mit lokalen Nachrichten und einem engen Austausch mit der Community eine hohe Akzeptanz mit durchschnittlich rund 100.000 Unique Usern pro Monat erreicht.
In einem von Anja Pasquay, Pressereferentin beim BDZV, moderierten Gespräch erläuterten Armin Maus, Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung, sowie Holger Seeger, Vertriebsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung der Main-Post, wie in ihren Häusern im Bereich junge Leser fachbereichsübergreifend zusammengearbeitet wird, welche Erfahrungen sie daraus ziehen und an welchen Stellen die Verlage noch hinzulernen können. Der Unternehmensberater Ulrich Scher zeigte Eckpunkte auf, die vorhanden sein müssen, damit verschiedene Abteilungen erfolgreich an einem gemeinsamen Projekt arbeiten können.
Einen Event-Film vom Herbstworkshop finden Sie hier.
Am 27. Oktober veranstaltet jule in Kooperation mit dpa eine Schreibwerkstatt für die Redakteure von Kinderseiten aus den jule-Mitgliedsverlagen. Am 23. November findet ein Volontärsworkshop statt. Der kommende jule-Frühjahrsworkshop ist terminiert für den 15. und 16. März 2012.
jule : Initiative junge Leser ist Netzwerk und Wissensdatenbank zum Thema Kinder- und Jugendengagement der Zeitungen und wird für Mitgliedsverlage des BDZV e.V. sowie befreundete Verlage im deutschsprachigen Ausland tätig. Die GmbH wurde 2010 gegründet. jule-Mitgliedsverlage verfügen über die Hälfte der Auflage der lokalen und regionalen Tageszeitungen in Deutschland.
Oktober 2011
Kontakt: Thorsten Merkle, Leiter Wissensdatenbank, Telefon 05139 / 984450, E-Mail merkle@junge-leser.org.
Kluge Kinder in Bergedorf lesen Zeitung
Die Bergedorfer Zeitung setzt ganz auf das Motto „Kluge Kinder lesen Zeitung“.
Rund um die für jule-Mitgliedsverlage kostenlose Ratgeberbroschüre „Kluge Kinder lesen Zeitung“ hat die BZ eine Kampagne gebaut, die Lehrer und Eltern dafür sensibilisieren soll, Kinder ans Zeitunglesen heran zu führen.
Neben der Broschüre, die gezielt an Eltern mit Kindern verteilt wurde und außerdem in der Geschäftsstelle und als Download verfügbar ist, erscheinen ausgewählte Artikel mit einem „Kluge-Kinder lesen-Zeitung“- Logo in der Zeitung. Darin werden Eltern Vorschläge gemacht, wie sie ihren Kindern die Themen der Reportagen, Hintergrundberichte, Kommentare oder Bildnachrichten spielerisch näher bringen können.
Auch bei Verlagsveranstaltungen wie dem BZ-Kinderflohmarkt haben Redakteure und Verlagsangestellte die Kampagne präsentiert. Ein Begleitfilm ist auf der Internetseite www.bergedorfer-zeitung.de/klugekinder zu sehen und kann auch über die Facebook-Seite www.facebook.com/bergedorferzeitung aufgerufen werden.
jule : Initiative junge Leser ist Netzwerk und Wissensdatenbank zum Thema Kinder- und Jugendengagement der Zeitungen und wird für Mitgliedsverlage des BDZV e.V. sowie befreundete Verlage im deutschsprachigen Ausland tätig. Die GmbH wurde 2010 gegründet. jule-Mitgliedsverlage verfügen über die Hälfte der Auflage der lokalen und regionalen Tageszeitungen in Deutschland.
Oktober 2011
Kontakt: Thorsten Merkle, Leiter Wissensdatenbank, Telefon 05139 / 984450, E-Mail merkle@junge-leser.org.
Macht die Kinder zu Lesern von heute
BDZV und TBM gründen jule : Initiative junge Leser
jule : Initiative junge Leser ist Netzwerk und Wissensdatenbank zum Thema Kinder- und Jugendengagement der Zeitungen und wird für Mitgliedsverlage des BDZV sowie befreundete Verlage im deutschsprachigen Ausland tätig. Das Wissensnetzwerk unterstützt Zeitungsverlage, ihre Zukunft aktiv zu gestalten und zu sichern - insbesondere im Hinblick auf die sich verändernde Medienkultur. Gesellschafter der GmbH sind der BDZV e.V. und die TBM Marketing GmbH (Burgwedel / Hannover).
Die Reichweitenentwicklung der Tageszeitung bei jungen Lesern ist nicht zufriedenstellend. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass junge Menschen künftig immer weniger Zeitung lesen. Viele Verlage sehen diese Entwicklung als eine der großen Herausforderungen der Zukunft. In diesem Zusammenhang gibt es eine gute Nachricht. Und zwar gilt es als erwiesen, dass sich die Investition in junge Leser lohnt. Kinder und Jugendliche, die regelmäßig Zeitung lesen, erbringen bessere Leistungen in Schule und Berufsausbildung. Ebenso steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie als Erwachsene Zeitung lesen und abonnieren. Studien aus dem In- und Ausland belegen das.
Der BDZV hat sich in der Vergangenheit auf vielfältige Weise mit dem Kinder- und Jugendengagement der Verlage auseinandergesetzt. Im Jahr 2009 wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich unter anderem mit den Chancen und Möglichkeiten gemeinsamer Aktivitäten aller Mitgliedsverlage befasst.
Eine durch die Arbeitsgruppe initiierte Umfrage im Kreis der BDZV-Mitgliedsverlage ergab im Jahr 2009, dass viele Verlage neben Grundlagenforschung eine gemeinsame Informationsplattform befürworten – ein Wissensnetzwerk.
Der BDZV alleine kann aufgrund der Ausrichtung und Personalausstattung ein derartiges Wissensnetzwerk mit allen hierfür notwendigen personellen und finanziellen Voraussetzungen jedoch nicht betreiben. Aufgrund dessen wurde ein kompetenter Partner gesucht. TBM ist seit mehr als 15 Jahren spezialisiert auf Zeitungsmarketing und erfahren im Aufbau und Betrieb eines Wissensnetzwerkes (Marketingnetzwerk pro-TZ). Auch im Bereich Kinder- und Jugendengagement bietet TBM den Zeitungen seit Jahren vielfältige Leistungen. So werden beispielsweise in Workshops regelmäßig Erfahrungen mit Redakteuren, Schulprojektverantwortlichen und Vertriebsverantwortlichen ausgetauscht; der TBM-Ratgeber „Kluge Kinder lesen Zeitung“ gibt Eltern und Pädagogen Tipps wie Kinder an die Zeitung geführt werden können.
BDZV und TBM haben sich entschlossen, eine gemeinsame Gesellschaft zu gründen, die den Namen jule : Initiative junge Leser GmbH trägt. jule-Geschäftsführer sind Thomas Bertz (TBM), Sönke Jessen (TBM) und Jörg Laskowski (BDZV). Sitz der Gesellschaft ist Burgwedel/Hannover. Um möglichst viele Verlage zum Mitmachen zu bewegen, wurde ein moderates Preismodell entwickelt.
jule-Ziel ist die Identifizierung zielführender Strategien und effizienter Maßnahmen zur kurz-, mittel- und langfristigen Gewinnung junger Leser.
Die Hauptaufgabe ist der Aufbau einer kontinuierlich lernenden Wissensdatenbank, auf die alle teilnehmenden Verlage zugreifen können (Strategien, Konzepte, Ideen, Trends, Erfahrungen, Analysen, Erkenntnisse). Des Weiteren werden strukturierter Informationsaustausch, Diskussion und Beratung durch Vernetzung der Verlage, Fachbereiche und Mitarbeiter aus Redaktion und Verlag sichergestellt (Internetplattform, Newsletter, Infotage, Seminare, Workshops).
Die Identifizierung lohnenswerter Strategien und Maßnahmen erspart eigene Recherchen und Konzeptionen – Fehlinvestitionen sollen möglichst vermieden werden.
Auf dem BDZV-Zeitungskongress 2010 wurden das Projekt und die neue Gesellschaft vorgestellt. Darüber hinaus ist geplant, der GmbH mittelfristig eine Stiftung anzuschließen. Hier geht es darum, zusätzliche finanzielle Quellen zu erschließen (z.B. öffentliche Gelder, Spenden usw.), um weitere Tätigkeitsfelder zu besetzen.
Film
September 2010
